Volker Schmidt analysiert die Funktion des Neuen in der Kunst. Neues als Selbstzweck oder als Erneuerung – mit der Moderne trifft Kunst auf die Erwartungshaltung als Innovationsmotor den ständigen Bruch mit Konventionen zu vollziehen, während diese durch wachsende Regelfreiheit weitgehend verschwinden. Volker Schmidt sucht in seinem Essay einen Weg wie Kunstschaffende sich innerhalb dieses paradoxen Raumes bewegen können, ohne den Qualitätsanspruch von Kunst aufzugeben.
Volker Schmidt wurde 1976 in Klosterneuburg geboren. Er lebt und wirkt als Regisseur, Autor und Schauspieler in Wien und Berlin. Aktuell wird seine Oper ‘Peer lügt’ an der Neuköllner Oper aufgeführt. Sein Text ‘Das Neue in der Kunst’ erschien ursprüngich in ‘Abenteuer Philosophie’ Nr. 104.